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Transalp im Doppelpack

20.05.2019 - 13:56

Sie sind am selben Tag geboren, tragen denselben Nachnamen und haben dasselbe Ziel: in sieben Etappen über die Alpen.

Unter dem Team-Namen „4 Waden für ein Halleluja“ stellen sich die Zwillingsbrüder Mario und Paolo (34) aus Frankfurt am Main ihrer ersten BIKE Transalp Challenge.

Die gebürtigen Heidelberger hat es beruflich nach Hessen verschlagen. Auch auf dem Rad sind sie häufig im Doppelpack unterwegs. „Wir fahren sehr oft zusammen Fahrrad, auch bei 1-Tages Rennen oder während der Alpencross Touren“, sagt Mario.

Hat es Vorteile, wenn man bei Rennen als Zwillings-Team startet? „Natürlich ist es hilfreich, wenn man gut aufeinander abgestimmt ist. Man ist ähnlich fit und kann sich gut in den Anderen hineinversetzen“, meint Mario und Paolo erzählt: „Wenn jemand mal ein Tief hat und alles weh tut, braucht man bei seinem Bruder natürlich auch kein Blatt vor den Mund nehmen – da geht alles frei raus, ohne dass man ein schlechtes Gewissen haben muss.“

Warum BIKE Transalp? Die Zwillinge sind stets auf der Suche nach neuen sportlichen Herausforderungen. Mario: „Bisher haben wir schon mehrfach die Alpen mit dem MTB überquert. Alle Touren waren jedoch selbst geplant, ohne Guide/Gruppe o.ä.. Das macht viel Spaß hat aber auch Nachteile“ – zum Beispiel den Gepäcktransport. Die Frankfurter sind schon einige 1-Tagesrennen gefahren, wie den Hero in den Dolomiten.  Paolo: „Das besondere Gefühl, an einem Rennen mit vielen weiteren Fahrern teilzunehmen und sich mit ihnen zu messen, ist etwas ganz Besonderes und macht einfach Spaß. Ich hoffe, dass wir dieses Gefühl bei der BIKE Transalp jeden Tag haben werden!“

Inspiriert von Bud Spencer und Terence Hill

 „4 Waden für ein Halleluja“, woher kommt der Name? „In unserer Kindheit haben wir die Filme von Bud Spencer und Terence Hill gerne geschaut. Der Name ist uns dann spontan eingefallen, natürlich in Anlehnung des Klassikers 4 Fäuste für ein Halleluja“, erklärt Paolo. Außerdem zeigt er auch die Motivation der Brüder: „ Wir wollen die Transalp nicht als Kaffeefahrt absolvieren, aber dennoch Spaß dabei haben. Zudem haben die Leute an der Strecke auch was zu lachen, wenn sie unsere Waden dazu sehen...“, sagt Mario.

Wie laufen die Vorbereitungen? Seit zehn Jahren fahren die Zwillingen Mopuntainbike, seit rund fünf Jahren sehr intensiv. Mario: „ Unsere Vorbereitung hat bereits am Ende der letzten Saison begonnen. Über den Winter sind wir viel auf der Rolle gefahren und wann immer es ging auch auf dem MTB oder Rennrad. Zum ersten Mal haben wir auch Dehn- und Kraft-Übungen in unser Training aufgenommen, um Verletzungen vorzubeugen, bei mir zumindest zwickt ab und zu das Knie.“

Bike-Paradies Taunus: Weit fahren, um für die BIKE Transalp zu trainieren, müssen die Brüder nicht. „In der Umgebung von Frankfurt kann man viel besser Mountainbiken, als die meisten denken“, findet Paolo. „In unmittelbarer Nähe gibt es den Taunus, ein wunderschönes Mittelgebirge. Es gibt dort tolle Wege für Mountainbiker und auch einige Trails, die von Vereinen instandgehalten werden. Mountainbiker und Wandere kommen dort sehr gut miteinander aus und es gibt schöne Möglichkeiten zum Einkehren. Der höchste Gipfel ist der Große Feldberg mit einer Höhe von 879 m – ein Training am Berg ist also durchaus möglich! Das wunderschöne Rheingau und der Odenwald sind auch nicht weit weg.

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