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toMotion Racing by black tusk setzt auf Spaß - und die U23

16.02.2018 - 16:52

Seit mehreren Jahren ist das Team toMotion Racing by black tusk bei der BIKE Transalp powered by Sigma am Start. Zwar ist der Gesamtsieg für das ambitionierte Amateurteam bislang noch nie in Reichweite gekommen, doch die Mannschaft vom Bodensee schafft es dank einer professionellen Betreuung jedes Jahr aufs Neue, seine Duos ans Limit zu bringen.

2018 gilt das Hauptaugenmerk zwar wie bei den vorigen Auflagen auch wieder der Männer- und vor allem Mixed-Wertung, doch toMotion setzt bei der 21ten Transalp-Auflage auch besonders auf die U23-Wertung.

Die Kategorie für die aufstrebenden Talente gibt es seit einigen Jahren, um dem MTB-Nachwuchs durch einen vergünstigten Startpreis die Hürde einer Teilnahme zu erleichtern.

Während also mit Daniel Troesch (FRA) und Max Friedrich zwei erfahrene Transalp-Haudegen und mehrfache nationale Meister in der Mixed-Wertung angreifen und Florian Klapper gemeinsam mit Erik Hagius ihr Bestes in der Männerklasse geben werden, stehen vier „young guns“ für die U23-Wertung bereit.

Das Zweiergespann David Gerstmayer und Sven Rothfuß sowie das Mixed Marla Krauss und Sven Schmid sind dabei absolute Transalp-Neulinge und haben dementsprechend die gleiche Vorgabe.

So erklärt Krauss: „Das Ziel ist der Gardasee und auf dem Weg dahin möglichst viel Spaß zu haben.“ Denn nur mit der richtigen, positiven Einstellung sei eine Alpenüberquerung überhaupt zu meistern. Das Ergebnis ist zunächst zweitrangig.

Auch wenn Gerstmayer, ein angehender Student aus München, ganz klar formuliert, dass man natürlich defekt- und sturzfrei ankommen wolle, aber schon auch anstrebe, „mit dem Partner in der U23 Altersklasse gut mithalten zu können.“

Allerdings wissen alle, dass eine Alpenüberquerung alles ist, nur kein Selbstläufer.

Das ahnt auch Sven Schmid: „Ich habe Respekt vor der großen Belastung. Es ist mein erstes Etappenrennen und somit bin ich noch nie sieben Tage mit so einer hohen Intensität gefahren. Ich bin wirklich gespannt, wie es sich anfühlt.“

Neben einer wohldurchdachten Vorbereitung, um die die Strapazen gut wegstecken zu können, wird für das Quartett in den kommenden Wochen auch die Wettkampfintensität zunehmen.

Bei verschiedenen Rennen soll die Wettkampfhärte gesteigert werden, damit beim steten Auf und Ab über sieben Tage hinweg nicht die Puste ausgeht.

Doch dank der professionellen Unterstützung eines kleineren Betreuerstabes vor Ort, genießen die U23-Kandidaten als auch die erfahreneren vier anderen Mountainbiker das Privileg eines herausragenden toMotion-Supports.

So erklärt Schmid, dessen Leben sich parallel zum Studium fast ausschließlich ums Biken dreht, dass er sich auf eine komplette Woche freue, „bei der ich nichts machen muss, außer Rad zu fahren, essen und zu schlafen.“

Wer ebenfalls seine ersten Erfahrungen bei der Transalp machen möchte, kann sich weiterhin hier anmelden, um Teil des Mythos zu werden.

Wem sieben Tage am Stück zu viel sind, kann auch in diesem Jahr wieder reinschnuppern.

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