Detail

Strecke der BIKE Transalp 2018 jetzt online! - Das Interview

27.11.2017 - 10:07

RENNLEITER MARC SCHNEIDER

Die BIKE Transalp 2018 powered by Sigma geht viele neue Wege und hält neben bewährten Highlights wieder einiges Neues bereit. Rennleiter Marc Schneider gibt in einem kurzen Interview Einblicke in die neue Streckenführung und seine persönliche Favoriten-Liste.

Was macht den Mythos BIKE Transalp aus?

Sich mit eigener Kraft über die Alpen zu wuchten klingt erst mal wie eine verrückte Idee. Wer aber nach sieben Tagen in die Gesichter der Finisher schaut, sieht nur strahlende Gesichter. Komisch, oder? Du quälst Dich sieben Tage, dass Dir der Schweiß aus alle Poren rinnt, die Muskeln vor Schmerzen die weiße Flagge zeigen – und Du lachst noch? Aber das Gefühl, es geschafft zu haben, gemeinsam mit Deinem Team-Partner, ist stärker als der Muskelkater. Wenn sich dann im Ziel die Eindrücke von den Bergen, den Panoramen und den Trails in den Hirnwindungen festsetzen und über Jahre da nicht mehr hinaus wollen, dann ist der Mythos Transalp eingemauert.

Wie sieht die Strecke in 2018 aus?

Es geht hinein in die schroffe Bergwelt zwischen Ortler- und Adamello-Gruppe. Los geht es in Imst im Inntal. Von da führt die Strecke über Nauders, Livigno, Ponte di Legno, das Val di Sole und das Chiesetal nach Arco. Die 2018er Route ist ein Konzentrat aus allem was Mountainbiken spannend macht: Wilde Natur, raue Bergwege, einsame Pfade, lässige Freeride-Trails und 360-Grad-Panoramen. Ich bin mit der Routenplanung für 2018 sehr zufrieden. Das ist eine Herausforderung, aber eben auch eine extravagante und spannende Mischung, die man so nicht überall kriegt.

Was sind die Hotspots 2018?

Es gibt auf der Strecke viele neue Freeride-Trails wie am Bergkastel in Nauders, am Carosello 3000 in Livigno oder am Passo Tonale on Ponte di Legno. Aber es gibt auch eine Reihe von einsamen Naturpfaden wie auf der Etappe ins Chiese-Tal oder im Val di Ledro auf der letzten Etappe. Auch die Via Claudia im Inntal auf der ersten Etappe von Imst nach Nauders zählt dazu. Für die Augen ist auch wieder genug dabei: Die Panoramen rund um Ortler, Adamello-Gruppe und Brenta sind erste Kategorie in den Alpen.

Was gibt es ansonsten Neues für die kommende Transalp?

Wir werden noch mehr Wert auf den Service für die Teilnehmer legen und die Qualität z.B. im Bereich Verpflegung weiter verbessern. Zudem wird es neue zubuchbare Leistungen geben wie z.B. einen Bike Deluxe Support, bei dem das Rad täglich komplett gereinigt und gewartet wird.

TASTER SESSION
Infos hier