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Snowboard-Olympiasieger bei der MAXXIS BIKE Transalp 2022

04.07.2022 - 16:45

Ganz kurzfristig hatte sich Benjamin Karl, Olympiasieger im Snowboard-Parallel-Riesenslalom, entschieden, an der ersten Etappe der MAXXIS BIKE Transalp 2022 teilzunehmen. Diese startete nämlich in seinem Wohnort Lienz.

Snowboarden: dazu gehören Schnee und Kälte. Davon war der gestrige Tag weit entfernt. Hitze und ein Minimum Schatten waren die Begleiter der ersten Etappe des diesjährigen Mountainbike-Etappenrennens. „Wenn man heute in der Sonne einen Anstieg hinaufgekurbelt ist, dann ist das Leistungsniveau um eine Stufe gesunken“, lacht der erfolgreiche Wintersportler. Aber er beschwere sich nicht, ihn fasziniere jede Jahreszeit. „Im Winter muss es kalt sein, im Sommer warm“, erklärt Benjamin grinsend.

Wie er auf das Biken gekommen sei? „Tatsächlich bin ich mit beiden Sportarten – mit dem Wintersport und dem Radfahren – aufgewachsen.“ Mit 10 Jahren sei dann die Entscheidung gefallen, sich auf das Skifahren und Snowboarden zu fokussieren. Das Mountainbiken aber hat Benjamin nie aufgeben. „Es gibt kaum etwas Schöneres, als im Sommer mit dem Bike in den Bergen unterwegs zu sein“, erklärt der Österreicher mit strahlenden Augen.

Und wie empfand er die heutige Etappe? „Die war sehr anspruchsvoll. Es waren sehr viele Höhenmeter auf einer verhältnismäßig kurzen Strecke. Die Hitze hat es nochmals schwerer gemacht“, erklärt Benjamin, sich den Schweiß aus dem Gesicht wischend. „Heute hat der Satz ‚Es ist nicht mehr weit‘ für mich eine ganz neue Bedeutung bekommen. Wenn man für 4 Kehren eine halbe Stunde benötigt, dann ist klar, dass ‚nicht mehr weit‘ sehr relativ ist.“ Lächelnd fügt Benjamin an: „Aber es hat unheimlich Spaß gemacht.“

Wieso? Was ist so besonders an der BIKE Transalp, dass der Snowboard-Profi zum wiederholten Mal an dem legendären Mountainbike-Rennen teilnimmt, wenn in diesem Jahr auch nur einen Tag? „Es ist das Abenteuer“, beginnt er seine schwärmerische Erläuterung. „Man weiß nicht, was einen erwartet, was auf einen zukommt. Das hat etwas von Freiheit. Es gibt keine strikten Regeln und man folgt Pfaden, die man sonst nie gefunden hätte.“ Zum Schluss betont er: „Und natürlich das Gemeinschaftserlebnis. Es ist großartig, in einer großen Truppe unterwegs zu sein. Sonst bin ich das Rennen mit einem Partner gefahren. Aber auch als Einzelstarter findet man immer wieder Leute um sich, mit denen man gemeinsam lacht, plaudert und auch leidet.“

Die MAXXIS BIKE Transalp bietet für jede und jeden Radport-Fan ein atemberaubendes und unvergessliches Erlebnis – egal in welcher Alters- oder Leistungsklasse. Das ist es, was dieses Mountainbike-Rennen ausmacht: das großartige Gemeinschaftsflair inmitten einer traumhaften Alpenkulisse.

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