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Saure Muskeln haben keine Power

29.01.2018 - 15:09

Übersäuerung und Unterzuckerung sind Leistungskiller. Doch es gibt viele Möglichkeiten, dem Kräfteverlust entgegen zu wirken. Roland Jentschura erklärt, wie man Kraft für die Transalp tanken kann.

Die basischen Fußbäder im Ziel sind sehr beliebt. Was bringen die Bäder zusätzlich zu dem angenehm erfrischenden Gefühl?

Basische Fußbäder aktivieren die Haut als Ausscheidungsorgan für Säuren und das beschleunigt ganz enorm die Regeneration. Die Haut hat an den Füßen die meisten Schweißdrüsen pro Quadratzentimeter – bis zu 600. Insgesamt haben wir an den Füßen circa 90.000 Schweißdrüsen, die wir uns basisch zum Entsäuern zu nutze machen können. Und die meisten Teilnehmer der Transalp sind im Ziel ziemlich im Säurestau.

Über die Tage merken immer mehr Sportler, dass die sauren Muskeln „zu machen“. Die basischen Fußbäder im Zielbereich, ein Vollbad im Hotel oder die basischen Strümpfe über Nacht, machen die Muskeln „wieder auf“. Um noch effektiver zu sein, empfiehlt es sich, auch die Unterschenkel und insbesondere die Kniekehlen mit ihren vielen Schweißdrüsen, basisch einzureiben und das Salz bis zum Duschen auf der Haut wirken zu lassen. Wundert euch also nicht, wenn im Ziel viele mit weißen Salzbeinen rumlaufen.

Was bringen Basenbäder, wenn ich sie regelmäßig zu Hause nutze? Wie regelmäßig sollte man ein basisches Fußbad machen?

Basische Fußbäder empfehlen sich pauschal immer nach intensiven Belastungen, aber auch wenn man lange gestanden ist, am Schreibtisch oder im Auto gesessen hat. Beides führt zur Übersäuerung der Beine. Letzteres Aufgrund der, bei Bewegungsmangel, verlangsamten Durchblutung und folglich suboptimalen Versorgung mit nährenden, regenerativen Vitalstoffen und mit Sauerstoff sowie dem unzureichenden Abtransport von Kohlensäure und den immer entstehenden sauren Stoffwechselendprodukten.

Säuren wirken im Übermaß wie „Sand im Getriebe“, fördern entzündliche Prozesse, verringern die Leistung bis der Muskel „zu“ macht, erhöhen den Verschleiß bis zu Ermüdungsbrüchen. Regelmäßige Fußbäder mit unserem basisch-mineralischem Badesalz „MeineBase“ beugen generell den degenerativen Prozessen vor.

Gerade die Regelmäßigkeit entfaltet hier eine Tiefenwirkung. Lange Fußbäder haben dann auch noch eine Ganz-Körper-Wirkung, denn der Abtransport von Säuren aus den Muskeln und Geweben, über das Blut und über die Haut braucht Zeit. Bestens bewährt haben sich gerade in intensiven Phasen zwei bis drei Fußbäder wöchentlich, abends „so lange wie der Spielfilm geht“ – also je länger, desto effektiver. Optimal wäre noch ein wöchentliches Vollbad.

Wie kann die Ernährung während der Transalp dazu beitragen, das die „geschundenen“ Muskeln nicht dauerhaft übersäuern? Was kann man da falsch machen?

Ein möglichst über 24 Stunden konstanter Blutzuckerspiegel ist erfolgsentscheidend für die Transalp, auch wenn die meiste Energie im Fett sitzt. Aber: Fette verbrennen im Feuer der Kohlenhydrate! Bei einem Mangel an Kohlenhydraten ist der Körper gezwungen, Energie aus der „unsauberen“ Fettverbrennung zu produzieren oder aus der unökonomischen Eiweißverbrennung. Beides führt ganz schnell in die Übersäuerung und – spätestens wenn der Muskel zu macht – zum Leistungseinbruch oder sogar -abbruch! Schon deshalb ist ein konstanter Blutzuckerspiegel (BZS) entscheidend für eine stundenlange Energiebereitstellung.

Aber auch das Gehirn macht bei einer Unterzuckerung zu, denn es produziert seine Energie nahezu ausschließlich aus Kohlenhydraten. Ein konstanter Blutzuckerspiegel sorgt hier für optimale Konzentrations- und die Koordinationsfähigkeit. Eine akute Unterzuckerung ist deshalb gefährlich.

Wie muss man also konkret während der Transalp essen?

Zum Frühstück empfehlen wir den Teilnehmern deshalb leicht verdauliche, komplexe Kohlenhydrate, die über einen langen Zeitraum für einen konstanten BZS sorgen. Bei der Transalp versorgen wir das Betten-Camp jeden Morgen mit unserem Hirse-Buchweizen-Brei „MorgenStund‘“, der zudem noch von Natur aus glutenfrei und vegan ist und ohne Milch, also laktosefrei, zubereitet wird. Einfach nur mit kochendem Wasser angerührt, sind die harten Strukturen gut aufgeschlossen, der Brei ist mit Flüssigkeit gesättigt und quillt nicht nach. Folglich liegt er auch nicht so schwer im Magen wie Müsli. Rückmeldung der Brei-Frühstücker wie: „Ein super Bauchgefühl!“ oder „Ich hatte bei der ersten Verpflegungsstation noch gar keinen Hunger“ sind seit Jahren die Bestätigung dafür, dass „MorgenStund‘“ funktioniert.

Einer der wichtigsten Grundsätze sowohl beim Frühstück als auch in der Zielverpflegung ist: „Finger weg vom Zucker!“ und von einfachen Kohlenhydraten in Weißmehlprodukten. Die provozierte Insulinausschüttung hat eine entsprechende Unterzuckerung zur Folge, mit den bereits beschriebenen negativen Folgen. Der Zucker nach der Belastung verschlechtert zudem die Regeneration der körpereigenen Kohlenhydratspeicher, der sogenannten Glykogenspeicher.

Glykogen sorgt für einen konstanten Blutzuckerspiegel, wenn die Kohlenhydrate aus der Ernährung fehlen. Glykogen ist also  die „Leistungsversicherung“ für die Transalp. Die Regeneration der Glykogenspeicher benötigt 24 Stunden. Jeder kann sich im Ziel ausrechnen, ob er diese Zeit hat. Entsprechend bieten wir seit Jahren auf der Transalp im Zielbereich unseren würzigen Quinoa-Hirse-Brei „TischleinDeckDich“ an, mit dankbaren Rückmeldungen.

Zusammenfassend sorgt der möglichst immer konstante Blutzuckerspiegel für optimale Kraft, Konzentration und Koordination, schont tagsüber die Glykogenspeicher und regeneriert sie über Nacht - ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Wie sieht eine auf Top-Leistung ausgerichtete Ernährung im Vorfeld der Transalp aus? Auf was müssen Sportler da grundsätzlich achten?

Grundsätzlich ist bei der Ernährung auf die Natürlichkeit und damit auf eine im Schwerpunkt pflanzliche Ernährung in bester Qualität zu empfehlen. Für Eiweiß ist zu beachten, dass es auch reichlich in der Pflanze vorhanden ist und zudem in hoher biologischer Wertigkeit, also mit einer guten Kombination gerade der essentiellen Aminosäuren. Durch die Kombination der Pflanzen miteinander oder auch mit tierischen Produkten steigt die Wertigkeit weiter an, so dass für Eiweiß die Empfehlungen zu geben sind, es mit den Aminosäuren, auch als Veganer, nicht zu übertreiben und stattdessen drauf zu achten, sich qualitativ abwechslungsreich zu versorgen.

Dies gilt auch für Fette. Im Vergleich zu den letzten Jahrtausenden haben wir heute eine relativ einseitige Ernährung mit vielen, mehr oder weniger, stark verarbeiteten Produkten, die einen hohen Anteil entzündungsfördernder Omega-6-Fettsäuren enthalten. Grundsätzlich sollte man davon möglichst wenig essen und pauschal kann ich nur empfehlen mit entzündungshemmender, gesundheitsfördernder Omega-3-Fettsäure aus Leinsamen- und Fischöl gegenzusteuern.

Einen optimalen Mix an Kohlenhydraten für ordentlich Druck auf der Pedale bietet das volle Korn und gerade die gezielte Kombination der glutenfreien Körner. Darüber hinaus hat das volle Korn auch noch seine natürlich hohe Nährstoffdichte, wohingegen in den „leeren“ Kohlenhydraten im Weißmehl ca. 98% der wertvollen Vitalstoffe im Sinne der Mineralstoffe, Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe, wie Antioxidantien fehlen.

Vitalstoffe braucht unser Körper aber wie Öl für den Motor, denn nur damit kann unser Stoffwechsel mit seinen gut 30.000 bis 40.000 Enzymen einwandfrei funktionieren. Ein Stoffwechsel ohne Vitalstoffe läuft so gut wie ein Motor ohne Öl, nämlich auf absehbare Zeit gar nicht. Erste Symptome einer Unterversorgung sind weniger Kraft und Ausdauer, häufigere Krämpfe, mehr Muskelkater und längere Regenerationszeiten. Viele, die vorher schon mit Vitalstoffen auf Reserve waren, laufen unter den Belastungen der Transalp leer. Und wir reden hier nicht von ein bisschen Magnesium hier, ein bisschen Calcium dort und ein Paar Vitaminen. Nein, alleine die Hochrechnungen für die sekundären Pflanzenstoffe liegen bei 250.000. Und genauso vielfältig sind die Aufgaben der Vitalstoffe. Deshalb ist die gute Ernährung vor der Transalp und für eine gesundes Leben von enormer Tragweite.

Eventuelle  Unterversorgungen, zumal Hochleistungssportler einen erhöhten Bedarf und Verbrauch an Vitalstoffen haben, gleicht unser 100-Pflanzen-Präparat „WurzelKraft“ effektiv aus. Durch die gezielte Kombination der ausgewählten Pflanzen werden alle Vitalstoffe geliefert, die der Stoffwechsel und seine Enzyme brauchen. Damit läuft die Maschine rund, das sorgt für eine reibungslosen Energiegewinnung, Entsäuerung, Regeneration bis zu einem stabilen Immunsystem. Zahlreiche Hochleistungssportler wie zum Beispiel auch die Olympioniken des Österreichischen Skiverbandes, den wir seit zehn Jahren ausrüsten, pimpen jede ihrer Mahlzeiten mit einem Esslöffel „WurzelKraft“ auf. Bei der Transalp steht „WurzelKraft“ immer am Jentschura-Buffet.

Nicht jeder ist bereit, seine gewohnte Ernährung gleich zu 100% umzustellen. Wie kann man sich auch in kleinen Schritten immer weiter an eine gesunde und „leistungsstarke“ Ernährung herantasten. Was sind die wichtigsten Grundregeln?

Der Weg ist das Ziel! Sicherlich empfehlen wir bei Krebs oder anderen Krankheiten eine drastische Ernährungsumstellung. Aber wer die Zeit hat, sollte sich langsam aber langfristig, immer natürlicher und immer vollwertiger ernähren und immer mehr Gemüse, Salate, Kräuter, Nüsse, Samen, Sprossen, gesundheitsfördernde Gewürze und Öle essen.

Wer schneller Erfolge in seiner Leistung oder Gesundheit erzielen möchte und einen gewissen Nachholbedarf an Vitalstoffen hat, dem bietet „WurzelKraft“ die Möglichkeit, einfach und schnell mit jedem Löffel die ganze Vielfalt an Vitalstoffen in große Mengen zu konsumieren. Der Kohlenhydratbedarf ist spätestens mit ein Paar Pellkartoffeln und Vollkornprodukten gedeckt, die im Schwerpunkt vor der Belastung konsumiert werden sollten. Der Eiweißbedarf ist spätestens mit ein, zwei guten Eiern, einem kleinen, feinen Stück Fleisch oder Fisch in bester Qualität, aber mindestens genauso gut mit einem Lupinen-, Hanf- oder Gerstengras-Shake, gedeckt. Esst also immer mehr Pflanzen, dann seid ihr auf dem richtigen Weg. Und bleibt dabei, dann bleibt ihr auch basisch.

Übrigens: 2016 hat mal ein Kamera-Team Jentschura bei der BIKE Transalp dokumentiert – schaut euch gerne den Film auf unserem Jentschura YouTube Kanal an. Wer Jentschura kennenlernen möchte kann sich jederzeit über die Jentschura Homepage kostenlos Infomaterial und kostenlose Proben anfordern.

Wer bei der Transalp im Hotel übernachtet, kann sich bei Jentschura bis eine Woche vor Start ein Verpflegungsset mit je 7 Portionen „MorgenStund“, „TischleinDeckDich“, „WurzelKraft“ und „MeineBase“ reservieren und auf der Expo in Imst am Jentschura-Stand abgeholt werden.

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