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Mit Höchstgeschwindigkeit zum Lago die Roncone

09.07.2021 - 17:26

Weniger als drei Stunden benötigten heute die Allerersten, das Leader-Team aus Manuel Pliem und David Schöggl, um die Ziellinie in Roncone jubelnd zu überqueren. Auch für andere Fahrer*innen ging es bei der vorletzten Etappe zügiger zur Sache, als auf den vorhergehenden.

Pünktlich zum heutigen Start hatten sich auch die letzten Reste der Wolken des vorabendlichen Gewitters zurückgezogen und den Teilnehmer*innen einen strahlend blauen Himmel überlassen. Trotz mittlerweile müder Beine war die Stimmung auch an Tag sechs nicht weniger freudig als beim Auftakt. Vielleicht rührte diese frohe Gelassenheit auch aus der Hoffnung auf eine etwas ruhigere Etappe.

Das Streckenprofil hatte schließlich etwas Schongang prophezeit. Allerdings bewahrheitete sich diese Prophezeiung nicht. Jedenfalls, wenn man einen Blick auf die vorderen Plätzen wirft. Hier schien der etwas weniger technische Kurs dafür genutzt worden zu sein, das Bike einmal auf Maximalgeschwindigkeit zu trimmen. Keine drei Stunden benötigte das Leader-Team der Männer aus Manuel Pliem und Davis Schöggl für die Etappe von Molveno nach Roncone. „Das war heute die anstrengendste Etappe“, erklärt Torsten Mützlitz aus dem Erzgebirge mit einem schmerzverzerrten Grinsen. Wieso denn? „Weil es ein ständiges Geballer war.“

Vielleicht wird morgen etwas weniger geballert. Schließlich ist es die letzte Etappe und das Ende nah. Vielleicht möchten die Einen oder Anderen hier noch einmal ganz bewusst genießen, bevor die BIKE Transalp-Woche vorbei ist. Egal, ob es für die Einen viel zu schnell vorbei war oder ob Andere das Ziel allmählich herbeisehen: ein unvergesslicher Moment wird es morgen für alle sein, die den Zielbogen in Riva durchqueren.   

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