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Kurze und knackige dritte Etappe

05.07.2022 - 16:10

Die dritte Etappe der MAXXIS BIKE Transalp 2022 führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 37 Kilometern und über 1.910 Höhenmeter von Bruneck nach St. Vigil. Das Wetter hat sich beruhigt und die Stimmung war wieder besonders heiter.

Am dritten Tag der MAXXIS BIKE Transalp 2022 war Petrus wieder gnädig gestimmt und begleitete die Teilnehmenden – trotz unbeständiger Wetterprognose – mit Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Einigen kam diese verhältnismäßig kurze Etappe sicher gelegen nach der anspruchsvollen Auftaktetappe und dem gestrigen Regentag. Unter den Führenden wurde das Tempo von Beginn an hoch gehalten.

Die dritte Etappe spielte erneut mit den Möglichkeiten, die der Kronplatz bietet. Also hieß es zum zweiten Mal: hinauf auf den Kronplatz. Immerhin war das der längte Anstieg der heutigen Etappe und somit war nach dieser Kletterei das Gröbste geschafft. Ganz oben könnte normalerweise das Mountain-Museum von Bergsteigerlegende Reinhold Messner und das sehr zeitgeistige Lumen-Museum für Bergfotografie besucht werden – die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der MAXXIS BIKE Transalp aber hatten keine Zeit zum Verweilen. Anstatt eines kulturellen Blicks in die Museen, stürzten sich die Bikerinnen und Biker den Gassl-Trail hinunter, der noch länger als der Herrnsteig ist und der gestern leider einigen Teilnehmenden verborgen geblieben war. Vom technischen Anspruch aber war der heutige Downhill leichter und bot daher allen ausreichend Fahrspaß. Wer nicht zu schnell war, konnte das panoramareiche Landschafts-Erlebnis genießen, bevor der Trail die Furkelpass-Straße kreuzte und der Aufstieg zu diesem Pass begann- dieses Mal allerdings über andere Wege. Nach dieser letzten Kletterpartie folgte eine rasante Abfahrt auf Forstwegen und kleinen Straßen bis ins Ziel nach St. Vigil.

Für die Schnellsten des Tages bot auch diese relativ kurze Etappe keinen Raum zum Verschnaufen. Im Gegenteil: bei solch einer kurzen Etappe würde von Beginn an Vollgas gegeben wie Ex-Profi Karl Platt im Ziel erklärt. „Da die Etappe so kurz war, wurde ab dem Startschuss ein sehr hohes Tempo gefahren“, erklärt der BULLS-Fahrer. Auch Irina Krenn und Martina Deubler, die beiden Damen im Leadertrikot, gestanden, dass die heutige Etappe keineswegs erholsam war. Eine Minute nach den heutigen Siegerinnen überquerten sie die Ziellinie in St. Vigil, freuen sich aber, das Führungstrikot dennoch verteidigt zu haben. Bei den Männer-Teams dominieren weiterhin Carlos Arroyo Herrera und Luis Sanchez Mejia vom 7C-ECONOMY-WILIER-Team. Sie dürfen sich auch nach dem heutigen Tag als ungeschlagene Sieger feiern lassen.

Alle Ergebnisse findet ihr hier

Bild: Igor Schifris

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