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Kopf an Kopf-Rennen

17.07.2019 - 16:26

Auch nach der 4. Etappe bleibt es spannend: Die beiden führenden Teams trennen in der Gesamtwertung nur  zwölf Sekunden. Erneut lieferten sich die beiden Spitzenreiter einen Zielsprint. Durchsetzen konnte sich Team BULLS mit dem Schweizer Urs Huber und dem Deutschen Simon Stiebjahn

Die vierte Etappe führte noch einmal durch die atemberaubende Kulisse der Dolomiten.  Rund 75 Kilometer und 2600 Höhenmeter galt es von Welschnofen nach San Martino  zu bezwingen.

Immer wieder versuchte sich eines der beiden Spitzen-Teams auf der Strecke abzusetzen, jedoch ohne  Erfolg. Erneut entschied der Zielsprint, angeführt von Urs Huber, über den Etappensieg. Zwar konnte sich das BULLS-Team heute durchsetzen, für die Gesamtführung reichte es jedoch nicht. Zwölf Sekunden trennen Huber und Stiebjahn vom Gelben Trikot, das weiterhin beim amtierenden Transalp-Sieger Jochen Käß (GER) und seinem Teampartner Daniel Geismayr (AUT) von Centurion Vaude bleibt.

Jeden Tag Vollgas geben"

Simon Stiebjahn: „Das war heute ein harter, aber fairer Kampf. Es ist sehr eng, aber vielleicht sind wir in der besseren Position, weil wir nichts zu verlieren und darum weniger Druck haben.“  Der Plan, um die zwölf Sekunden noch aufzuholen: „Jeden Tag Vollgas geben“, so Urs Huber.

Mit etwa 14 Sekunden Rückstand kamen heute der Italiener Tony Longo und der Costa Ricaner  Gregory Brenes Obando (Wilier 7C Force) ins Ziel – 6. in der Gesamtwertung. Der 4. Platz ging an die Teamkollegen Marco Rebagliati (ITA) und den Norwegischen Meister Ole Hem, die damit ihren 3. Platz in der Gesamtwertung verteidigen konnten.

Mit einem riesen Vorsprung von mehr als 54 Minuten haben sich Nina Hartleb und Elena Wagner (Sebamed Scott Mädelz) noch mehr Chancen herausgefahren, das Leader Shirt der Frauen bis zum Schluss zu behalten. Auch das Mixed-Team Stefanie Dohrn und Philip Handl (Centurion Vaude) hat mittlerweile einen Vorsprung von mehr als einer Stunde in der Gesamtwertung und kam heute wieder zuerst ins Ziel.

Mit mehr als 60 Minuten Vorsprung führt der Kolumbianer Diyer Rincon Gomez die Wertung der Einzelstarter an. Etwa 30 Minuten ist der Vorsprung der Schweizerin Irina Luetzelschwab, der besten Einzelstarterin des Rennens.

Alle Ergebnisse: https://bike-transalp.de/ergebnisse/ergebnisse-2019/

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