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Huber und Stiebjahn stürmen zu drittem Tagessieg | Kaufmann und Käß weiter souverän im Gesamtklassement vorne

18.07.2018 - 15:24

Urs Huber (SUI) und Simon Stiebjahn (GER) haben am vierten Tag der BIKE Transalp powered by Sigma 2018 ihren dritten Etappenerfolg gefeiert.

Wie schon gestern setzte sich das Team Bulls 1 auch auf den 57,66 Kilometern und 2.393 Höhenmetern von Bormio nach Ponte di Legno in einem Zielsprint durch und verwies nach 2:49.16,9 Stunden Tony Longo (ITA) und Johnny Cattaneo (ITA) von Wilier Force 7C 1 mit vier Zehnteln Vorsprung auf Platz zwei.

1,5 Sekunden hinter der erfolgreichen schweizerisch-deutschen Paarung überquerten die Träger der Gelben Trikots, Markus Kaufmann (GER) und Jochen Käß (GER) von Centurion Vaude, die Ziellinie (2:49.18,4), die damit weiterhin in der Gesamtführung etwas mehr als drei Minuten Vorsprung auf das Team Bulls 1 haben.

Das hatte zum Ende der Etappe hin versucht, mit zahlreichen Attacken den Vorsprung der Konkurrenz im Gesamtklassement ein wenig einzudämmen.

Nach der gemeinsamen Meisterung des extrem langen Anstiegs zum Passo Gavia und der anschließenden technisch höchst anspruchsvollen Abfahrt nach Sant' Appolonia, griffen Stiebjahn und Huber immer wieder im welligen Profil über Case di Viso und Vescasa an, am Ende aber ohne den gewünschten Erfolg.

Dennoch zeigte sich Stiebjahn nach dem Rennen zufrieden: „Es ist schwer gegen die Jungs von Centurion Vaude, aber wir werden es weiterhin probieren. Vielleicht ergibt sich noch einmal die Möglichkeit. Wir sind bis dato sehr zufrieden mit drei Etappensiegen. Ich freue mich auf die letzten drei Tage. Vielleicht klappt es noch, in Arco ganz oben stehen“, sagte Simon Stiebjahn nach dem gelungenen Endspurt.

Teamkollege Urs Huber ergänzte: „Wir geben jeden Tag unser Bestes. Am zweiten Tag war Centurion Vaude deutlich stärker. Von daher haben sie es auch verdient, aber wir haben noch drei Tage Zeit und werden weiterhin dran bleiben.“

Allerdings lassen sich die beiden Gesamtführenden derzeit nicht unter Druck setzen. Im Gegenteil: das erfahrene Duo, das bereits 2013, 2014 und 2015 den einwöchigen Mountainbike-Klassiker über den Alpenhauptkamm für sich entschieden hatte, fuhr auch heute wieder taktisch geschickt und spielte gekonnt die eigenen Stärken aus.

So setzte sich Markus Kaufmann im Anstieg zum Gavia Pass ein wenig vor das übrigen Feld, um den Downhill kontrollierter absolvieren zu können.

„Das war unsere Taktik, damit ich auf Sicherheit gehen konnte“, erklärte Kaufmann. „Auf den letzten zehn Kilometern ging es dann richtig ab. Da wurde gegenseitig attackiert. Da haben wir in der letzten Abfahrt ein wenig rausgenommen, um nichts mehr zu riskieren und sind sicher ins Ziel gefahren.“

Wertungsleader setzen Erfolgsserie fort

Während das Duo Kaufmann/Käß bei den Männern das Geschehen souverän kontrolliert, konnten in den anderen vier Wertungskategorien die jeweils führenden Paarungen ihren Vorsprung mit einem Etappensieg weiter ausbauen.

In der Damenklasse setzten sich bereits zum vierten Mal Janine Schneider (GER) und Stefanie Dohrn (GER) vom Team Nauders Canyon/Cube durch (3:48.57,2), bei den Mixed taten es ihnen die Österreicher Verena Krenslehner-Schmid und Philip Handl von Imst Tourismus gleich (3:40.13,3).

In der Masters-Wertung feierten die Titelverteidiger Massimo De Bertolis (ITA) und Dax Jaikel (CRC) von Wilier Force 7C ihren dritten Tageserfolg (3:11.12,0), genau wie die beiden Schweizer Claudius Thommen und Thomas Girardi von Stoll Bikes in der Grand Masters-Kategorie (3:25.01,1).

Alle Ergebnisse der vierten Etappe stehen hier zur Verfügung.

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