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Heiß auf den Transalp-Titel

05.03.2019 - 16:15

Sebastian Stiphout
Sebastian Stiphout

Team Bulls schickt 2019 zwei starke Teams ins Rennen

Mit dem erfahrenen Duo Urs Huber und Simon Stiebjahn sowie den „jungen Wilden“ Martin Frey und Simon Schneller schickt Bulls bei der Transalp 2019 zwei starke Teams ins Rennen. Nach ihrem zweiten Platz bei der BIKE Transalp 2018 sind Huber und Stiebjahn umso heißer darauf, den Fahrern von Centurion Vaude nach 2013 endlich einmal den Titel wegzuschnappen. Diese haben mit ihrem Topteam Daniel Geismayr und Jochen Käß wohl nicht weniger Ambitionen, den Gesamtsieg für Centurion Vaude erneut zu verteidigen.

Doch die Bulls-Fahrer sind heiß auf den Gesamtsieg. Huber und Stiebjahn verstehen sich nach eigenen Angaben „blind auf dem Rad“ und gerade die Tatsache, dass sie nicht als absolute Favoriten ins Rennen gehen, könnte ihnen am Ende zugutekommen. Auch für den jungen Simon Schneller lautet das Ziel der Transalp 2019: „Urs und Stiebi zum Gesamtsieg verhelfen.“ Für sich selbst erhofft sich das junge Duo, auf jeden Fall den einen oder anderen Tages-Podest einzufahren.

„Schwer zu knacken“
Drei Fragen an Urs Huber

Seit 2013 hält das Team Centurion Vaude den Transalp-Titel. Letztes Jahr ward ihr dicht dran, hattet auf der letzten Etappe dann einen technischen Defekt. Was kann euch dieses Jahr aufhalten?

Urs: „Letztes Jahr haben wir die Transalp mit einem schlechten zweiten Tag verloren. Der Defekt am letzten Tag fuhren wir uns dann ein, weil wir unter Zugzwang (zu) viel Risiko eingehen mussten, um noch eine Chance auf den Sieg zu haben. Das Ziel für dieses Jahr muss es somit sein, über alle sieben Tage eine konstante Leistung abrufen zu können. Wenn wir das schaffen, das haben wir schon im letzten Jahr unter Beweis gestellt, wird es schwer uns zu knacken."

Urs, auf deiner Homepage sagst du über 2019, dass ihr auf dem Papier nicht das Team seid, das es zu schlagen gilt. Was motiviert euch als Duo?

Urs: „Ich habe die Transalp einmal (2011) gewonnen, Stiebi stand im letzten Jahr erstmals auf dem Podest. Wenn man dann gegen langjährige Seriensieger antritt, dann ist man automatisch nicht in der Favoritenrolle. Genau diese Ausgangslage ist aber Motivation genug, es endlich zu ändern und wieder andere Namen in die Siegerlisten einzutragen."

Was zeichnet für euch die BIKE Transalp aus?

Urs: „Die BIKE Transalp ist für mich immer wieder faszinierend, weil man jeden Tag eine weitere Etappe Richtung Süden bewältigt und so schließlich innerhalb einer Woche durch eigenen Antrieb dieses imposante Bergmassiv überwindet. Die diesjährige Route über die Dolomiten fasziniert mich umso mehr, weil mich diese einmalige Bergwelt mit ihrer unvergleichlichen Charakteristik immer wieder aufs Neue überwältigt und auf mich eine unbeschreibliche Ausstrahlung hat.”

Jung und zäh
Drei Fragen an Martin Frey

Ihr habt beide schon die Transalp in der Kategorie U23 gewonnen. Letztes Jahr habt ihr euch als Team auf den 5. Platz gefahren. Worauf seid ihr diesmal heiß?

Simon könnte das weiße Trikot nochmals gewinnen und damit verteidigen. Platz 5 in 2018 war für uns ein tolles Resultat, insbesondere in unserer Rolle als Backup Team. Dieses Jahr würde ich mit Simon gerne das eine oder andere Tages-Podest einfahren.

Was zeichnet für dich die BIKE Transalp aus?

Die Transalp lebt unter anderem von der phänomenalen Landschaft der Alpen. Als Rundfahrt über zig Pässe gibt es wohl nichts Vergleichbares.

Ihr seid eines der jüngeren Teams. Was macht euch stark? Wie ergänzt ihr euch am besten?

Wir kennen uns sehr gut und harmonieren auch als Team optimal. Simon ist zwar sehr jung aber gleichzeitig extrem zäh und man kriegt ihn nicht kaputt. Ich konnte ihm schon einiges an Erfahrung weitergeben und so werden wir als Team immer stärker.

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