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Gewaltiges Puzzle vor der Königsetappe

06.07.2021 - 20:52

Die diesjährige MAXXIS BIKE Transalp will den zähen Teilnehmer*innen keine Verschnaufpause gönnen. Nach zwei bereits sehr anspruchsvollen Etappen folgte heute gleich der nächste Hammer.

Die dritte Etappe von Bormio nach Aprica glich in ihren vielen Bestandteilen einem gigantischen Puzzle -einem Puzzle aus steilen Schotteranstiegen und langen Asphaltauffahrten, aus rutschigen Abfahrten und schnellen Flowtrails, aus steinigen Pfaden und holprigen Wurzelpassagen, aus seichten Almpfaden und kniffligen Spitzkurven, aus unzähligen Höhenmetern und etlichen Kilometern. Zusammengesetzt ergaben die Teile eine herausfordernde Challenge vor der morgigen Königsetappe.

Vor allem der La Grosina-Trail mit seinen kniffligen Spitzkehren, dem teils losen Untergrund und der enormen Steilheit, verlangte heute besonders gute Technik und stahlharte Nerven. Und eine Schippe Mut obendrauf.

„Der Trail war schon sehr anspruchsvoll. Besonders die Spitzkurven waren sehr steil und es gab wenig Gripp. Für manche Fahrer war das sicher eine große Herausforderung.“, verriet Lennard Heidenreich, einer der beiden Drittplatzierten in der Team-Wertung der Männer. Er selbst hatte ausreichend Spaß in dieser anspruchsvollen Abfahrt.

Auch Carina Mohr und Conny Bucher, unsere Enduro-Spezialistinnen, blühten in diesem Trail so richtig auf. „Anstrengend fand ich nicht die Spitzkurven, sondern die steinige Piste vorher, wo mir die Hände durch die Erschütterungen fast abgefallen sind.“, erklärte Carina, nicht ohne ihr Lächeln zu verlieren.

So sanft wie die Genannten kamen aber nicht alle hinunter. Die meisten mussten heute beweisen, dass sie ihr Fahrrad lieben und schlussendlich schieben. Da hörte man hier und da auch einmal ein Stöhnen und Schimpfen, das aber spätestens beim Blick auf die Alpenpanoramen wieder vergessen war.

Heute freuen sich Körper und Geist sicher ganz besonders auf das Hotelbett. Morgen werden sie auf ein Neues gefordert, aber auch belohnt.

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