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Etappensieg für Huber und Geismayr

14.07.2019 - 14:35

Urs Huber (SUI) und Simon Stiebjahn (GER) vom Team Bulls haben sich in einem spannenden Zielsprint den ersten Etappensieg gesichert.

 Mit 105 Kilometern und 3206 Höhenmetern war die erste Etappe ein harter Brocken. Vom Fuß des Hintertuxer Gletschers  ging es über den neuen Biketrail vom Tuxer Joch durch das Schmirntal, das Valsertal zum Brenner und weiter nach Brixen in Südtirol. „Der erste Tag war schon extrem hart“, sagte Urs Huber (SUI) nach einem spannenden Zielsprint.

Als Erster hatte sein Konkurrent Daniel Geismayr (AUT) die Ziellinie in Brixen überquert, gefolgt von Urs Huber. Im Sprint mit Jochen Käß (Centurion Vaude) konnte sich schließlich Simon Stiebjahn durchsetzen und somit den Etappensieg für das Team Bulls sichern - mit einer Gesamtzeit von 4:06.40,4 und einem Vorsprung von nur 7 Zehntel-Sekunden.

Seit 2013 ungeschlagen

Schon seit Jahren versucht Bulls den Fahrern von Centurion Vaude den Titel wegzuschnappen. Ob es diesmal gelingt? „Es wird auf jeden Fall eine spannende Woche. Wir dürfen keine Fehler machen und eine konstant gute Leistung bringen, um das zu schaffen“, so Urs Huber. 
 
Platz 3 ging ebenfalls an Team Bulls: Martin Frey (GER) und Hansueli Stauffer (SUI) fuhren mit einem Rückstand von  8.08,9 über die Ziellinie in Brixen.   
 
Als bestes Mixed-Team meisterte das deutsch-österreichische Duo Stefanie Dohrn und Handl Philip (Cenrturion Vaude) mit einer Zeit von 4:49.44,0 die erste Etappe. 

"Ganz normale Menschen, mit normalen Jobs"

Überglücklich fuhren die besten Frauen, Elena Wagner und Nina Hartleb von den Scott Sebamed Mädelz, nach 6:37.51,6 über die Ziellinie – mit Freudentränen in den Augen. „Das hätten wir uns niemals träumen lassen“, erzählt Elena Wagner, Hebamme und Mutter von vier Kindern. „Wir sind ganz normale Menschen mit normalen Jobs. Dass wir heute das beste Damen-Team sind, hätten wir nie gedacht.“ Die beiden Frauen sind zum sechsten Mal dabei. „In dieser Woche können wir den Kopf abschalten, die wundervolle Landschaft genießen und uns ein bisschen quälen.“ 
 
„Den Kopf frei kriegen“ ist auch die Motivation von Ellen Blome (Team CRAFT and Friends). Sie fährt schon zum 9. Mal die BIKE Transalp, aber zum ersten Mal im Mixed-Team. „Mit einem Mann zu fahren, setzt einen schon etwas mehr unter Druck“, scherzt sie. „Schade, dass sich so wenig Frauen trauen, mitzufahren. Für mich ist es toll, den ganzen Tag draußen zu sein, tolle Leute zu treffen und einfach nur Radzufahren.“ 
 
Zum ersten Mal in der Geschichte der BIKE Transalp sind 2019 auch Einzelfahrer zum Rennen zugelassen. Fast 200 Teilnehmer nutzen die Chance, sich alleine der TransalpHerausforderung zu stellen. Der beste Einzelfahrer des Tages: Der Kolumbianer Diye Rincon Gomez (4:26.00,7). 

Alle Ergebnisse finden Sie während des Rennens hier: https://bike-transalp.de/ergebnisse/ergebnisse-2019/

Video zur 1. Etappe: https://www.youtube.com/watch?v=-x8Fg1M3ROo

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