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Eine ungemütliche zweite Etappe

04.07.2022 - 18:30

Die zweite Etappe der MAXXIS BIKE Transalp 2022 führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Sillian nach Bruneck. Im Gegensatz zur gestrigen Hitze erschwerten sich heute die Bedingungen auf dem letzten höhenmeterreichen Teilstück der Strecke durch starken Regen, der für einige die Etappe frühzeitig beendete. Insgesamt 2.510 Höhenmeter und 72 Kilometern standen heute für diejenigen auf dem Programm, die es vor Einsetzen des schlechten Wetters ins Ziel schafften.

. Auf dem Streckprofil glich der heutige Tag einer Schwingung, die sich langsam aufbaute und am Ende mit einem langen Anstieg hinauf zum Kronplatz ihren größten Ausschlag setzte. So konnten die Sportler-innen und Sportler immerhin auf den ersten, noch trockenen Rollerpassagen nach der gestrigen anspruchsvollen Etappe ein zumindest wenig durchatmen. Lange hielt dieser „Schongang“ allerdings nicht an. Nicht nur, dass die meisten Höhenmeter auf dem letzten Teilstück zu meistern waren, am Ende der Etappe setzte auch noch ein solch starker Regen ein, dass sich die Organisatoren im Interesse der Sportlerinnen und Sportler dazu entschieden, das heutige Rennen abzubrechen.

Zur Strecke: Von Sillian rollten die Sportlerinnen und Sportler zunächst über die italienische Grenze bis Vierschach, um von hier aus über Innichen nach Toblach die ersten Hügel zu erklimmen. Im Schatten der Südseite des Hochpustertals wurden dann weitere „sanfte“ Höhenmeter gesammelt. Bis hier blieben die Fahrerinnen und Fahrer noch verschont vom schlechten Wetter. Hinter Olang aber war es dann soweit: der Taleinschnitt in Richtung Süden leitete den langen Anstieg hinauf zum Furkelpass ein, der allerdings erst das Zwischenziel war, bevor es schließlich noch einmal 500 weitere Höhenmeter hoch zum Kronplatz abzuspulen galt. Wer hier nicht rechtzeitig ankam, wurde unweigerlich von dem einsetzenden Starkregen erwischt. Als die Wetterbedingungen sich weiter verschlechterten, entschieden sich die Organisatoren, das Rennen an der zweiten Verpflegungsstelle abzubrechen. So blieb dann auch den meisten das 360-Grad-Panorama mit den Dolomiten im Süden oder der Riesenferner-Gruppe im Norden, das sich von der weitläufigen Kuppe des Kronplatzes bietet, verborgen – genauso wie der anspruchsvolle wie abwechslungsreiche Herrnsteig.

Wir hoffen, alle haben sich mittlerweile wieder aufgewärmt und freuen sich auf die morgigen Etappe von Bruneck nach St. Vigil. 

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