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Abseits der Rennstrecke: Etappe 1 – drei Länder und die „kleinste Bar der Welt“

10.03.2021 - 14:39

Als Rennteilnehmer ist man oft mit Tunnelblick unterwegs, hat selten genügend Zeit, um Landschaft und Sehenswürdigkeiten am Wegesrand wahrzunehmen. Wir werfen für euch einen Blick auf die Highlights und Geschichten abseits der Rennstrecke. Denn die Regionen, die die BIKE Transalp von Etappe zu Etappe kreuzen, haben jede Menge zu bieten.

Die erste Etappe allein ist schon eine Reise an sich wert, denn auf den gut 96 Kilometern von Nauders nach Livigno besuchen wir drei Länder: Österreich, Schweiz und Italien. Das Drei-Länder-Eck bei Nauders hat sich in den letzten Jahren einen Top-Ruf als Trail- und Enduro-Revier erarbeitet. Die 3-Länder-Enduro-Trails am Reschenpass bieten nicht nur absoluten Fahrspaß auf dem Mountainbike, sondern führen auch an wichtigen Wahrzeichen, wie dem 3-Länder Grenzstein, der Burg Nauders oder dem Reschensee mit seinem markanten versunkenen Kirchturm vorbei. Heiß begehrt in der Mountainbikeszene ist auch das gleichnamige 3Länder Enduro- Race sowie die Dreiländertour, eine lange und atemberaubende mehrtägige Biketour.

Hartnäckige Apfelbauern

Mit dem Vinschgau führt die Transalp nicht nur durch eine der größten Apfelanbau-Regionen Europas, die Region – genauer gesagt die kleine Gemeinde Mals  – steht auch durch seine seit Jahren kochende Debatte um Gentechnik und Pestizide in der Öffentlichkeit. Umgeben von industriellem Apfelanbau will Mals zur ersten pestizidfreien Kommune Europas werden. Wer mehr über die ausdauernden Apfelbauern erfahren möchte, kann sich das Buch oder den gleichnamigen Film „Das Wunder von Mals“ anschauen.

Rekordverdächtig

Auch kulinarisch lauern auf der ersten Etappe so einige Schmankerl. In St. Maria steht die „kleinste Bar der Welt“, die es 2007 ins Guinessbuch der Rekorde geschafft hat. Hier kommen Whisky-Fans ganz auf ihre Kosten. Apropos Kosten: Am Ende von Etappe 1 landen wir in Livigno, einem zollfreien Gebiet, in dem man super Schaufenster bummeln und shoppen kann. Stärken kann man sich anschließend in der kleinen Latteria die Livigno am See, die ewig langen Schlangen vor der Eisdiele sprechen für sich.

Foto: ©-TVB-TIROLER-OBERLAND-NAUDERS

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