Termin 16. - 22.07.2017

Streckeninfo

Streckeninformationen

Die Routenplanung 2017 folgt einer klaren Idee: Sieben Tage destilliertes Bike-Erlebnis in hochprozentigen Dosen. Mit Bergpanoramen, die uns fast zwingen ins Reglement zu schreiben, dass jeder im Ziel mindestens zwei Erinnerungsfotos mitbringen muss, sonst wird er disqualifiziert. Aber Spaß beiseite: Hier nun einen ersten Einblick in die Route 2017 und auf die Dinge, auf die man sich freuen darf. 

Los geht es von Mayrhofen über das berühmte Pfitscherjoch, ein klassischer Transalp-Übergang, der übrigens auch Teil der ersten BIKE Transalp 1998 war. Von Sterzing geht es nach Brixen. Hier prüfen wir, ob statt der Radwegorgie im Eisacktal auch der Übergang über das Valser Jöchl möglich wäre. Das hängt noch von einigen Faktoren ab, aber wenn ja, dann wäre diese erste gleich die Königsetappe und nicht nur von den Höhenmetern ein Hammer-Ding.

Von Brixen geht es, das steht bereits fest, wie 2013 über die Plose nach St. Vigil. Dort oben warten Trails der "Ehrenkategorie" mit 16:9-Breitwandblick zum Peitlerkofel und in die Geislerspitzen. Ab St. Vigil stößt die Transalp ins Herz der Dolomiten vor. Die Strecke windet sich am massiven Sellastock vorbei zur Steinernen Stadt unter dem Langkofel. Auf der Abfahrt des Sellaronda Hero schießen wir dann hinab nach St. Christina. 

Aus dem Grödnertal führt die Strecke über die Seiseralm vorbei am Schlern und bald mit Blicken in den Rosengarten hinüber ins Eggental. Von hier geht es hinab ins Etschtal. Der Fluss wird überquert, bevor es noch einmal kurz bergauf nach Kaltern geht. Die Etappe Kaltern-Trento wurde in ähnlicher Form bereits 2014 gefahren. Überm Etschtal führen bei Salurn viele versteckte Wege abwechslungsreich und spannend bis nach Lavis. Ein heißer Ritt durch unbekanntes Land auf vielen kleinen Wald- und Karrenwegen. Im Trentino folgt noch ein Anstieg in Richtung Monte Calisio, um das Bike auf geheimen Trails hinab nach Trento zu zirkeln, und in der historischen Altstadt einen Kaffee zu genießen.

Von hier geht es am nächsten Tag gleich hinauf in Richtung Rifugio Maranza, von wo einige lässige Trails nach Vigolo Vattaro führen. Jetzt klettert die Strecke durch den Wald hinauf zum Passo della Fricca, um später auf Routen der "100 KM DEI FORTI", den berühmten Marathonstrecken auf Militärwegen aus dem 1. Weltkrieg, nach Lavarone auf der Hochebene der "Alpe Cimbra" zu gelangen. Jetzt folgt nur noch der Schlussakkord hinüber nach Riva del Garda, der aber noch einmal rassiges Mountainbiken verspricht.